Kennst du den Typ am Spielfeldrand?

Der, der lautstark erklärt, was der Trainer alles falsch macht. Der es besser könnte. Der es besser weiß.

Ich bin Kinderfußballtrainer. Ich kenne diesen Typ sehr gut.

Und hier ist die Wahrheit: Vielleicht hat er sogar recht. Vielleicht würde er es besser machen.

Aber er macht es nicht.

Er steht am Rand. Redet. Und überlässt die Arbeit denen, die sie wirklich tun.

Trainer sein ist nicht einfach. Fachwissen allein reicht nicht. Gerade bei den Kleinsten – und ich bin bei den ganz Kleinen engagiert – ist es mindestens zur Hälfte Kindergartenarbeit. Du brauchst Geduld, Struktur und manchmal einfach ein dickes Fell. Wer das nie gemacht hat, kann nicht wirklich mitreden.

Jetzt schau dir diese Zahl an.

86% aller Unternehmen im DACH-Raum wissen, dass KI relevant ist.

Nur 2–23% setzen sie tatsächlich ein.

63 Prozentpunkte. Zwischen Wissen und Tun.

Das sind sehr viele Typen am Spielfeldrand.

Die Frage ist: Wo stehst du?

Nicht als Vorwurf. Als ehrliche Bestandsaufnahme.

Liest du seit Monaten über KI – und dein Business läuft noch genauso wie vorher? Dann stehst du am Rand.

Hast du letzte Woche KI eingesetzt, um ein echtes Problem zu lösen – nicht zum Testen, sondern weil es dir konkret Zeit gespart hat? Dann bist du auf dem Platz.

Warum so viele zuschauen – und es nicht ihre Schuld ist

Zwei echte Gründe:

Erstens: Der falsche Einstieg. Die meisten starten mit dem Tool, nicht mit dem Problem. Sie lernen Prompts. Sie testen Features. Das ist wie Autofahren lernen, indem man den Motor auseinandernimmt. Fang mit deinem Problem an – das Tool ergibt sich dann von selbst.

Zweitens: Wissen ohne Umsetzung. Vinh Giang hat das treffend formuliert: "The acquisition of knowledge brings about satisfaction – but it is the application of knowledge that brings about fulfilment." Drei Newsletter lesen bringt nichts. Ein Problem lösen bringt alles.

Was es bedeutet, wenn du anfängst

Zwei Beispiele aus meiner Woche – nicht als Prahlerei, sondern damit du siehst, was gemeint ist.

Ich habe diese Woche eine interaktive HTML-Präsentation mit Ablaufdiagramm gebaut. Für eine wichtige Abschlusspräsentation. Mit Claude Code. 30 Minuten. Kam sehr gut an. Früher hätte ich das entweder stundenlang gebaut oder gar nicht gemacht.

Und: Ich plane gerade einen Kindergeburtstag für meinen Sohn. Schatzsuche. Ich habe Claude gefragt, Claude hat Ideen geliefert. Ich wähle aus und setze um. Nicht perfekt automatisiert – aber was früher ein halber Abend war, dauerte 10 Minuten.

Kein Zaubertrick. Kein Geheimwissen. Nur: Problem erkannt, Tool eingesetzt, Zeit gespart.

Das ist der Unterschied zwischen Rand und Platz.

Warum genau jetzt

Wenn 86% noch zuschauen und du schon implementierst – was bedeutet das für deine Position gegenüber deinen Mitbewerbern in 12 Monaten?

Das Fenster ist offen. Es wird kleiner.

Beweg dich, sonst wird es nichts.

Ein konkretes Angebot – für die, die auf den Platz wollen

Ich baue für Coaches und Berater einen KI-Mitarbeiter. Einen Voice AI, der Anfragen beantwortet, Leads qualifiziert und Termine bucht – 24/7, auch wenn du schläfst.

Setup in 3–4 Stunden. Keine technischen Vorkenntnisse nötig. Läuft auf europäischen Servern, DSGVO-konform.

Die ersten drei Kunden, die sich diese Woche melden, bekommen das Setup zu einem Pilotpreis.

Antworte oder Kommentiere mit einer Zeile: Was ist dein größtes Problem, das dieser KI-Mitarbeiter lösen soll?

Ich antworte persönlich.

Bis nächste Woche,

Hans Peter

P.S. Der Typ am Spielfeldrand hat immer eine Meinung. Und immer dieselbe Bilanz: null Ergebnisse.

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